Schon beim Betreten des modernen Gemeindezentrums richteten sich die Blicke auf die Ausstellung zur 130-jährigen Geschichte der neuapostolischen Gemeinde in Jena und ihrer Geschichte. Der Einladung der Jubiläumsgemeinde folgten zahlreiche Gäste, auch aus der Politik, der Stadt und der Ökumene. Während des Festaktes beleuchteten die jugendlichen Moderatoren Jasmin und Alexander Uth die Geschichte des neuapostolischen Gemeindelebens und konnten die Ehrengäste begrüßen. Darunter waren:
- der Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Prof. Dr. Mario Voigt,
- der Oberbürgermeister der Stadt Jena, Thomas Nitzsche,
- der Superintendent der Ev.-luth. Kirche, Kirchenkreis Jena, Sebastian Neuß und
- der Apostel i.R. Rolf Wosnitzka.
In seiner Festrede führte der Gemeindevorsteher Maik Kinski u.a. aus: „Wenn wir heute zurückschauen, dann nicht nur mit demütigen Stolz auf das, was wir als Gemeinde gelebt, geglaubt und gemeinsam gestaltet haben – sondern auch mit tiefer Dankbarkeit für das Umfeld, in dem wir wirken dürfen.“ Im Weiteren betonte er, dass hier eine Gemeinde ist, die zu Jena und Thüringen gehört sowie lebendig und kulturell in der Region verwurzelt ist. Ferner ist hier ein Ort, an dem Glaube, Gemeinschaft und Engagement miteinander wachsen können.
Die Festreden aller genannten Ehrengäste waren von Wertschätzung der gemeindlichen und ehrenamtlichen Arbeit, von der historischen Entwicklung der Gemeinde, von dem christlichen Miteinander in der Ökumene und davon geprägt ist, dass hier Glaube eine Heimat finden kann. Die Redebeiträge fanden dann Unterbrechungen, wenn die Anwesenden des Festaktes mit Beifallsbekundungen ihre Zustimmung nicht zurückhalten konnten.
Bei dem anschließenden Mittagessen, das von unterhalsamer Blasmusik begleitet wurde, fanden die Gäste und Gemeindemitglieder in anregenden Gesprächen schnell zueinander. Ein abwechslungsreiches Nachmittagsprogramm im eigens aufgestellten Festzelt und auf dem Kirchengrundstück mit zahlreichen Angeboten für alle Altersgruppen bereicherte diesen Festtag.
Einen besonderen Rückblick auf die Geschichte der jung gebliebenen Gemeinde gestattete das Podiumsgespräch mit ehemaligen und dem heutigen Gemeindevorsteher. Mit Dankbarkeit, aber auch stolzer Demut sowie einem hoffnungsstarken Ausblick auf alles Kommende antworteten sie auf die Fragen der Moderatorin Alice Walther-Wosnitzka. Eine abschließende musikalische Andacht am Vorabend beschloss diesen ereignisreichen Festtag. Hier gestalteten zahlreiche junge „Künstler“ und der Gemeindechor das Musikprogramm.
Zwei Zitate von Gemeindemitgliedern, die die wohltuende Atmosphäre an diesem Wochenende beschreiben:
"Ein Fest-Wochenende, das Geschichte atmete."
"Alle Beiträge, ob musikalisch oder künstlerisch am Samstag mit den Kindern, das Basteln
zum brandaktuellen Thema Frieden, hat den Altarschmuck bereichert, war sehr beeindruckend.
Es hat alle Herzen berührt und vor allen Dingen hat es auch die Kinder sehr berührt."
Am darauf folgenden Sonntag erwartete die Gemeinde Apostel Ralph Wittich zum Festgottesdienst, zudem ein gesonderter Bericht folgt.
Neuapostolische Kirche